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 Presse


 Berliner Zeitung vom 05.01.2004

Mach dir keine Sorgen

Hilfe gibt es im Internet

Der erste Schritt zur Bewältigung ist, über seine Probleme zu sprechen. Das kann man anonym, kostenlos und unverbindlich unter www.sorgentreff.de.
Die Online-Kommunikationsplattform richtet sich an Jugendliche, denen keiner zuhört, die sich missverstanden fühlen und die jemanden suchen, dem es genauso geht. In Forum und Chat kann man sich von anderen Jugendlichen Rat holen, Gefühle und Gedanken loswerden. Die Probleme, die hier besprochen werden, reichen von Liebeskummer über Zukunftsangst bis hin zu Essstörungen und sexuellem Missbrauch.

Die Hilfe im Sorgentreff basiert auf gegenseitiger Unterstützung: Gemeinsam wird nach Wegen aus der Krise gesucht und man versucht, sich Mut zu machen. Der Sorgentreff soll ein erster Schritt sein, dem - wenn nötig - weitere Schritte folgen sollten. Und so wird durch Links auf weitere Informationen verwiesen, die Listen von Beratungsstellen, Kliniken und Selbsthilfegruppen im gesamten Bundesgebiet werden ständig aktualisiert.

Damit das Verhältnis der Nutzer untereinander persönlicher wird und man demjenigen, der einem gute Ratschläge gegeben hat, auch mal in die Augen sehen kann, gibt es gelegentlich auch Treffen. Immer mehr Jugendliche nutzen den Sorgetreff und so möchte die Gründerin der Online-Plattform Susanne Baukrowitz in Berlin einen Verein gründen. Fachkräfte, Räumlichkeiten, Spenden - das alles benötigt sie noch. Wer helfen will, kann sich bei ihr melden, Tel. 79 74 99 61, mail@sorgentreff.de.

Der Sorgentreff im Internet unter:
www.sorgentreff.de

Julia Marfutov (15 Jahre)

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